Die Pebble Classic

Ja, ich habe eine SmartWatch. Für mich ist sie eher ein Gebrauchsgegenstand und kein Statussymbol, eigentlich eher ein Spielzeug für Erwachsene – auf die nicht erotische Weise. Ich fand sie bereits faszinierend, als sie noch nicht offiziell erhältlich war und nur als Kampagne auf Kickstarter zu sehen war. Freunde von mir waren damals wenig begeistert vom Design und belächelten die Tatsache, dass man noch einen weiteren Bildschirm benötigen könnte. Das Smartphone sei doch absolut ausreichend.

Natürlich kann auch die Pebble nicht den großen Bildschirm ersetzen, mir kommt es auch eher auf die Erweiterung dessen an. Das kann sie auch wirklich sehr gut. Beim Sport die Musik zu stoppen oder zu wechseln ist dank nativer Unterstützung absolut kinderleicht. Benachrichtigungen von SMS, WhatsApp und sonstigen Apps kommen ungefiltert auf der Uhr an und die Information über Neuigkeiten aus der Welt lassen sich ziemlich angenehm lesen.

Die unterschiedlichen Ziffernblätter sind natürlich nur Spielerei und geben dennoch einen gewissen Anteil zur Personalisierung der Pebble. Sie es, dass man die Wettervorhersage, den Ladestand oder einfach nur die Uhrzeit sehen möchte – beinahe alles ist möglich und gefühlt tausende solcher Ziffernblätter lassen der Phantasie freien lauf. Die Tatsache, dass die Programmierung verhältnismäßig leicht ist hilft den individuellen Wünschen noch ein wenig mehr. Auch Apps lassen sich, Programmierkenntnisse in C vorrausgesetzt, einfach umsetzen. Auch hier existieren bereits unglaublich viele Lösungen zum herunterladen.

Meine Pebble ist ziemlich nackt. Die Misfit-App trackt meine Aktivitäten und macht das sogar ziemlich gut. Ansonsten lasse ich mir Anrufe, Nachrichten und Informationen auf dem Display anzeigen und verwende die Steuerung der Musik im iPhone. Sie ist und bleibt ein Accessoire und ich bin sehr froh, dass sie mich begleitet.

Gib deinen Senf dazu.