Ich habe jetzt einen Selfie Stick

Wofür braucht man eigentlich einen Selfie Stick? Die Frage habe ich mir schon häufig gestellt und bin dabei stets zu einer relativ einfachen Antwort gekommen: Wenn man niemanden hat, der das Foto für einen macht. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Für Fotos von oben oder unten ist so ein Monopod schon sehr praktisch. Auf der Gamescom 2014 fiel mir auf, dass Videos und Fotos aus der Normalperspektive nicht das komplette Ausmaß der Menschenmengen darstellen können und es nicht überall Möglichkeiten für ein Foto von oben gibt. Die nächste Gamescom steht vor der Tür und der handliche Stick von Anker kam mir grade Recht für einen ausgiebigen Test.

Die Bauform ist, dank der kippbaren Halterung für das Handy, sehr kompakt und findet in Rucksack oder Messenger Bag jederzeit seinen Platz. Dank des relativ leichten Gewichts von etwa 140 Gramm liegt es gut in der Hand. Die ausgefahrene Länge liegt bei ca. 75cm, wobei die Handschlaufe für ein sicheres Gefühl sorgt. Griff und Teleskopstange machen einen soliden Eindruck. Der Auslöseknopf hat einen festen Druckpunkt und das Kabel zum anschließen an das Handy ist durch Spiralkabel und rückwärtige Halterung leicht zu erreichen und dennoch nicht im Weg.

Für jeden Hobbyfotografen oder Handyknipser ist der Monopod sicher eine günstige Investition. Übrigens eignet sich der Stick außerdem für eine ruhige Kameraführung, wenn man Filme machen möchte.

Eine Anmerkung für Nutzer von iOS-Produkten mit dem Stick möchte ich meiner uneingeschränkt positiven Bewertung noch anhängen: Tonaufnahmen sind beim Filmen leider ausschließlich mit Androidhandys. Eventuell könnte ein OMTP-Adapter die Lösung sein, das habe ich allerdings noch nicht probiert.

Gib deinen Senf dazu.